Über uns
Unsere Firmengeschichte
1953
Karl Scholl, ein gelernter Schweißer und Maschinenschlosser
Startete seine Geschichte in einer einfachen Bretterbude – heute würde man wohl von einer Garagenfirma sprechen – in der Heidelberger Bahnhofstraße.
Mit nichts als einem Motorrad und einem eigens konstruierten, speziellen Beiwagen begann er seinen Abschlepp- und Bergungsdienst.
Mutig nahm er die Herausforderung an, Mofas und Mopeds abzuschleppen – und half sogar manchem Betrunkenen, der von der Polizei aufgegriffen wurde und den Weg nach Hause nicht mehr allein fand.
Schon bald schweißte er sich seinen ersten richtigen Abschleppwagen zusammen, ein Meilenstein auf seinem Weg.
In diesen frühen Jahren stand ihm seine Frau Therese mit Rat und Tat zur Seite, die er 1950 heiratete.
So sah der Standort Heidelberg 1953 am heutigen Adenauerplatz aus
Heidelberg 1954
Rohrbacher Straße und Bergheimer Straße
Das eindrucksvolle Schwarzweißfoto fängt einen besonderen Moment der Transportgeschichte ein:
Ein wuchtiger Mercedes-Benz-Lkw aus den 1950er-Jahren – mit seiner charakteristischen Rundfront und den markanten Doppelscheinwerfern –
zieht eine schwer gezeichnete Dampflokomotive auf einem Tieflader durch eine innerörtliche Kulisse.
Der Schriftzug „Scholl“ prangt stolz auf dem Fahrerhaus, begleitet von einer gut sichtbaren Telefonnummer – ein Zeichen gelebter Tradition.
Die Szene erzählt nicht nur von technischer Meisterleistung,
sondern auch von der jahrzehntelangen Expertise der Karl Scholl GmbH im Schwerlast- und Spezialtransport.
1956
Heidelberger Czernyring 36
Später verlegte die Firma ihren Firmensitz an den heutigen Standort im Heidelberger Czernyring 36 und setzte damit einen weiteren bedeutenden Meilenstein in ihrer Unternehmensgeschichte.
1957
Ein stolzes Eigenbau-Modell
Es folgte der erste Kran – wieder ein stolzes Eigenbau-Modell –, der beeindruckende 12 Tonnen bewegen konnte.
In den darauffolgenden Jahren wuchs die Firma stetig:
Weitere Fahrzeuge und Mitarbeiter kamen hinzu, und so avancierte die Firma Karl Scholl zum größten Abschlepp- und Bergungsdienst in Nordbaden.
1958
Dringend benötigter Raum
Um dem stetigen Wachstum gerecht zu werden, erweiterte das Unternehmen sein Betriebsgelände durch den strategischen Erwerb eines angrenzenden Grundstücks.
Damit schaffen wir nicht nur dringend benötigten Raum, sondern legen auch den Grundstein für den zukünftigen Wachstum unserer Kranflotte.
1970
Zweigstelle Mosbach-Neckarelz
Die Gründung der Zweigstelle Mosbach-Neckarelz markierte die Erweiterung der Aktivitäten in den Neckar-Odenwald-Kreis.
Gleichzeitig wurde ein Lagerplatz in Heidelberg-Wieblingen erworben, wohin der Abschleppdienst ausgelagert wurde, um die Abläufe effizienter zu gestalten.
1981
Karl Scholl GmbH
Wurde Karl Scholl zu Karl Scholl GmbH
1984
Das Familienunternehmen
Mit dem Eintritt der Tochter Angelika und des Sohnes Karl-Heinz in die Geschäftsleitung begann für das Familienunternehmen eine bedeutende neue Phase. Beide brachten nicht nur ihre frischen Ideen und modernen Ansätze ein, sondern auch die Leidenschaft, das Erbe ihres Vaters weiterzuführen und die Firma zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Durch ihre engagierte Mitarbeit wurde die Geschäftsführung gestärkt, was dem Unternehmen half, sich den Herausforderungen des Marktes anzupassen und neue Wachstumschancen zu nutzen. So wurde der Grundstein für eine erfolgreiche Fortführung gelegt.
1991
Die Zukunft
Angelika Scholl wurde zur alleinigen Geschäftsführerin bestellt. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem Engagement übernimmt sie nun die volle Verantwortung für die Leitung des Unternehmens. Diese Entscheidung unterstreicht das Vertrauen in ihre Fähigkeiten, das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen.
1994
Die Vision des Gründers
Mit großem Bedauern nehmen wir Abschied von unserem Firmengründer, der das Unternehmen mit Vision und Leidenschaft aufgebaut hat. Sein Tod hinterlässt eine tiefe Lücke, doch sein Vermächtnis und seine Werte bleiben fest in unserem Unternehmen verankert.
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1999
Teil der Gründerfamilie
Yvonne Scholl, Enkelin des Firmengründers und Tochter von Angelika Scholl, ist offiziell in die Geschäftsleitung eingetreten.
Mit ihrem Eintritt bringt sie frische Perspektiven und neue Impulse in die Führung des Unternehmens.
Als Teil der Gründerfamilie setzt sie die Tradition fort und unterstützt aktiv die Weiterentwicklung und Zukunftssicherung des Unternehmens.
2000
Im Jahr 2000 stellten wir das Heidelberger Pferd auf – eine der größten Pferdeskulpturen der Welt.
Das S-Printing Horse in Heidelberg ist mit 13 Metern Höhe und 90 Tonnen Gewicht eine der größten Pferdeskulpturen der Welt, entworfen vom Bildhauer Jürgen Goertz. Umgesetzt hat die Idee des Bildhauers die Fröhlich Systemautomation GmbH Sondermaschinen- und Vorrichtungsbau mit Sitz im mittelfränkischen Treuchtlingen.
Die Skulptur besteht aus Edelstahl und Aluminium und gelangte durch verschiedene Bearbeitungsverfahren zu ihrer endgültigen Gestalt (gegossen, geschliffen, poliert und teilweise vergoldet, teilweise mit Metallic-Glimmerlack gespritzt). Sie wurde vom Lohnfertiger Kinkele in Ochsenfurt hergestellt und mit sechs Schwertransporten nach Heidelberg gebracht.
Die Skulptur steht seit dem Jahr 2000 auf dem Vorplatz der Print Media Academy, einem ehemaligen Büro- und Schulungsgebäude der Heidelberger Druckmaschinen AG.
Wir investieren in die Zukunft
Sanierung und Modernisierung unseres Firmengeländes, der Werkstatt und der Betriebstankstelle bis 2002. Mit diesen Maßnahmen investieren wir in die Zukunft unseres Unternehmens, verbessern die Arbeitsbedingungen und erhöhen die Effizienz unserer Betriebsabläufe. Ziel ist es, ein modernes, sicheres und nachhaltiges Umfeld für unsere Mitarbeiter und Kunden zu schaffen.
2002
Langfristige Sicherheit
Damit gewährleisten wir die langfristige Sicherheit und Stabilität unseres Standorts, der sich zentral und strategisch günstig im Herzen von Heidelberg befindet.
So sichern wir nicht nur unsere Präsenz, sondern auch die Zukunft unseres Unternehmens an diesem wichtigen Standort.
2003
Tag der offenen Tür
Anlässlich unseres 50-jährigen Firmenjubiläums laden wir herzlich zu einem Tag der offenen Tür ein. Zahlreiche geladene Gäste sowie eine große Anzahl der Heidelberger Bevölkerung werden erwartet, um gemeinsam mit uns dieses besondere Jubiläum zu feiern und einen Einblick in unsere Arbeit und Geschichte zu erhalten.
2005
Innovation und Qualität
Die Einführung eines umfassenden Qualitäts- und Managementsystems markiert einen bedeutenden Meilenstein in unserem Unternehmen.
Sie gewährleistet nicht nur die kontinuierliche Optimierung unserer Prozesse und Produkte, sondern stärkt auch das Vertrauen unserer Kunden und Partner durch höchste Standards in Effizienz,
Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit.
Dieses System bildet die Grundlage für eine strukturierte, transparente und zukunftsorientierte Unternehmensführung, die Innovation und Qualität fest miteinander verbindet.
2010-2011
Rad- und Fahrwegbrücke Zwingenberg
Ein Meilenstein der Ingenieurskunst – und ein Kapitel Scholl‑Geschichte
Mit der Fertigstellung der Rad- und Fahrwegbrücke Zwingenberg im Mai 2011 entstand nicht nur eine neue Verbindung über den Neckar, sondern auch ein Stück regionaler Infrastruktur, das bis heute den Alltag vieler Menschen erleichtert.
Für die Karl Scholl GmbH markiert dieses Projekt einen besonderen Moment in der Firmengeschichte:
Es war eines der technisch anspruchsvollsten Brückenbauvorhaben der Region – und Scholl spielte darin eine zentrale Rolle.
Ein Bauwerk von regionaler Bedeutung
Die neue Brücke ersetzte die zuvor genutzte Fähre und schloss eine wichtige Lücke im Neckartalradweg.
Pendler, Schüler und Radtouristen profitieren seitdem von einer sicheren, witterungsunabhängigen Querung.
Zwischen 2009 und 2011 entstand ein Bauwerk, das Funktionalität, Ästhetik und Ingenieurskunst vereint – mit Baukosten von rund 6,2 Millionen Euro.
Starke Partner – präzise Zusammenarbeit
Realisiert wurde das Projekt durch eine erfahrene Arbeitsgemeinschaft aus Wolff & Müller (Stuttgart) und MCE Stahl- und Maschinenbau (Linz).
Planung und Prüfung übernahmen renommierte Ingenieurbüros aus Nellingen und der Region.
Im Zentrum der logistischen Herausforderungen stand jedoch die Karl Scholl GmbH, die mit ihrer Expertise im Bereich Schwerlast- und Kranlogistik entscheidend zum Erfolg beitrug.
Scholl im Einsatz: Präzision über dem Neckar
Die Brücke ist eine Schrägseilbrücke mit einem markanten 38‑Meter‑Pylon – ein Bauteil, das nur mit modernster Krantechnik sicher montiert werden konnte.
Scholl setzte hierfür unter anderem den Liebherr LTM 1250 ein, unterstützt durch einen LTM 1500 von Weiland.
Der Pylon wurde im Tandemhub millimetergenau auf dem Widerlager aufgerichtet – eine Aufgabe, die höchste Präzision, Erfahrung und eine akribische Vorplanung erforderte.
Auch die tonnenschweren Fahrbahnsegmente wurden im Tandemhub über den Neckar eingehoben.
Regen, Gewitter und ein eng getakteter Zeitplan machten die Arbeiten zu einer logistischen Meisterleistung.
Hydraulische Hebezylinder ermöglichten die Feinjustierung der Segmente, bevor sie auf provisorischen Hilfsstützen verschweißt wurden.
Logistik am Limit
Während der Hauptmontage musste die B37 vollständig gesperrt werden.
Krane, Ballast und Brückensegmente wurden im Just‑in‑Time‑Verfahren angeliefert, um Standzeiten zu vermeiden.
Mehrfach mussten die Großkrane zwischen Straßenniveau und Neckarufer umgesetzt werden – auf engstem Raum und mit steilen Zufahrten.
Die kritische Phase im Juni 2010 lief teilweise im 24‑Stunden‑Betrieb und verlangte allen Beteiligten höchste Konzentration ab.
Sicherheit und Verantwortung
Bei allen Arbeiten stand die Sicherheit an erster Stelle.
Erfahrene Kranführer, geschulte Teams und eine enge Abstimmung mit Stahlbau, Behörden und Bauleitung sorgten für einen reibungslosen und unfallfreien Ablauf –
ein Markenzeichen der Arbeit von Scholl.
Ein Projekt, das verbindet – bis heute
Die Rad- und Fahrwegbrücke Zwingenberg ist bis heute ein sichtbares Zeichen dafür, wie technische Kompetenz, Teamarbeit und präzise Kranlogistik ein Bauwerk entstehen lassen, das die Region nachhaltig prägt. Für die Karl Scholl GmbH bleibt dieses Projekt ein bedeutendes Kapitel der Firmengeschichte –
ein Beispiel dafür, wie anspruchsvolle Ingenieurskunst und zuverlässige Schwerlastlogistik Hand in Hand gehen.
2014
15.500 Plätze
Der Ausbau des Hardtwald-Stadions vom SV Sandhausen umfasst den Neubau einer modernen Fan-Tribüne sowie der neuen INWO-Tribüne. Diese Erweiterungen schaffen nicht nur zusätzliche Kapazitäten bis zu 15.500 Plätze für die begeisterten Zuschauer, sondern bieten auch verbesserte Sicht- und Komfortmöglichkeiten. So wird das Stadion zu einem noch reizvolleren Treffpunkt für Fans und Besucher. Die neuen Tribünen tragen maßgeblich zur Steigerung der Atmosphäre bei Heimspielen bei und unterstreichen das Engagement des Vereins, seinen Anhängern ein erstklassiges Stadionerlebnis zu bieten.
2024
Modernisierung
Auch hinter den Kulissen setzen wir kontinuierlich auf Modernisierung.
In diesem Jahr haben wir erfolgreich auf DATEV umgestellt, um unsere Prozesse noch effizienter und zukunftssicherer zu gestalten.
2025
Ein ganz neues Level
Unser Fuhrpark wurde erstmals um einen kraftvollen, hochmodernen Ladekran erweitert – ein echter Meilenstein, der unsere Leistungsfähigkeit und Flexibilität auf ein ganz neues Level hebt.
Mit dieser Investition sind wir nun in der Lage, noch effizienter und vielseitiger auf die Anforderungen unserer Kunden einzugehen Dieses neue Kapitel in unserer Firmengeschichte erfüllt uns mit Stolz und Zuversicht, denn es zeigt: Wir ruhen uns nicht auf Erfolgen aus, sondern wachsen stetig weiter – für unsere Kunden, für unser Team, für die Zukunft.
Bis heute
Eine beeindruckende Flotte
Die Firma Karl Scholl GmbH hat ihren Fuhrpark im Laufe der Jahre stetig modernisiert und erweitert. Heute verfügt das Unternehmen stolz über eine beeindruckende Flotte von Autokranen mit Tragfähigkeiten von 30 bis 250 Tonnen, leistungsstarken Zugmaschinen und Tiefladern, vielseitigen Staplern sowie hochwertigem Equipment für Maschinentransporte. Ergänzt wird dieses umfangreiche Sortiment durch Schwerlastbühne / Verhebe Plateau, spezialisierte Ausrüstung für Straßensperrungen und eine Auswahl an exklusiven Spezialgeräten – allesamt Ausdruck unseres Anspruchs an Qualität, Zuverlässigkeit und Innovation.
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